Fahrrad-Training im Winter


Wenn im Herbst die Temperaturen sinken, stellt sich für viele Radsportler die Frage, wie sie trotz Kälte und schlechtem Wetter mit dem Training fortfahren sollen, um auch durch den Winter optimal in Form zu bleiben. Nun sind die Trainingsbedingungen im Freien im Winter leider nicht gerade optimal. Die niedrigen Temperaturen sorgen nicht nur dafür, dass das Radfahren unangenehm wird und zu Erkältungskrankheiten führen kann, sondern auch die Sicherheit wird durch Eis und Schnee gefährdet. Die Rutschgefahr ist im Winter sehr groß und es kommt immer wieder zu Unfällen, die schwere Verletzungen nach sich ziehen können.

Wintertraining durch alternative Sportarten

Radsport-Profis begeben sich im Winter gerne in den Süden Europas. In Südfrankreich oder in Spanien herrschen auch im Winter angenehme Temperaturen, bei denen man gut trainieren kann. Hobby-Sportler hingegen haben diese Möglichkeit meist nicht. Vielleicht kann der Eine oder Andere einen Winterurlaub zu Trainingszwecken nutzen, ein vollwertiger Ersatz ist dies jedoch nicht.
Daher muss sich der Hobby-Sportler andere Alternativen überlegen. Eine Möglichkeit ist es, das Rennrad gegen das Mountainbike auszutauschen. Dieses ist im Winter deutlich sicherer, jedoch ist diese Alternative trotzdem keine Lösung. Die Kälte macht diesen Sport im Winter unangenehm, die frühe Dunkelheit nimmt viele ¬Möglichkeiten und wenn viel Schnee liegt, ist selbst das Mountainbike ungeeignet. Daher bleibt oft nur die Möglichkeit, sich eine andere Sportart wie Schwimmen oder Joggen zu suchen, um fit zu bleiben.

Trainingsrolle

Trainingsrolle zur Konditionsförderung

Wer den Rennsport jedoch erfolgreich betreiben will, kommt um eine Trainingsrolle nicht umhin. Alternative Ausdauersportarten können zwar die Gesamtfitness aufrechterhalten, für das Radfahren wichtige Muskelgruppen werden jedoch nicht in dem erforderlichen Maße trainiert. Die Trainingsrolle ist ein Gerät, auf dem ein Rennrad eingespannt wird und welches durch die Rollen eine Fahrrad-Fahrt simuliert. Im Vergleich zu einem Hometrainer trainiert der Fahrer so auf seinem eigenen, gewohnten Fahrrad. Die Belastung entspricht der bei normaler Fahrt im Freien und es werden dieselben Muskelgruppen trainiert. Zwar ist das Rollentraining sicherlich nicht so reizvoll wie eine Fahrt in freier Natur, jedoch kann es dem Radsportler helfen, auch im Winter bei Kondition zu bleiben.

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