Mit den richtigen Fahrradreifen ist man immer gut unterwegs
Der Reifen ist wohl der wichtigste Bestandteil, den ein Rad haben kann. Oder hat schon einmal jemand versucht, sich mit seinem Drahtesel vorwärts zu bewegen, wenn ihm ein Dieb die Räder gestohlen hat? Das funktioniert höchstens, wenn man sich das reifenlose Rad unter den Arm klemmt und sich per Pedes auf den Weg nach Hause macht. Nicht umsonst leitet sich der Begriff “Fahrrad” vom Rad, also dem Reifen ab, mit dem dieses Verkehrsmittel fährt. Kein Problem, mein Rad hat ja Reifen, also ist alles in Ordnung. Vielleicht aber auch nicht. Denn so wie beim Auto, ist auch beim Fahrrad noch lange nicht alles perfekt, nur weil es rund ist. Die Unterschiede sind für jemanden, der nur hin und wieder mit dem Rad unterwegs ist, vielleicht nicht maßgeblich. Wer aber regelmäßig fährt oder sogar als Sportler in diesem Bereich aktiv ist, der weiß: Auf den Reifen kommt es an.
Welcher Reifen ist für mich der Richtige?
Reifen kann man heutzutage sogar im Supermarkt bekommen. Das bedeutet allerdings noch lange nicht, dass man dort auch wirklich das bekommt, was man benötigt. Grundsätzlich gibt es zum Kauf von Reifen zwei wichtige Kriterien: Der erste ist der Zweck, für den das Rad überhaupt benötigt wird. Der zweite ist die Größe des Fahrrads. Letzteres lässt sich leicht mit einem Blick aufs Rad feststellen: Man notiert sich den Durchmesser und die Breite des Rades und beschafft sich dann im Geschäft den passenden Reifen. Auf den Reifen findet man für gewöhnlich die Größen auch genau eingeprägt, so dass es eigentlich nicht zu Verwechslungen bei den Reifen kommen kann. Dennoch kann man weder Profis noch Laien empfehlen, sich einen Supermarktreifen zu kaufen. Profis finden hier einfach nicht den Reifen, den sie benötigen. Und der Laie vergisst mangels Beratung vermutlich, dass er zusätzlich zur Bereifung seines Rades auch noch einen Schlauch benötigt. Besser also gleich zum Fachgeschäft.
Für jedes Rad gibt es den richtigen Reifen
Damit wären wir auch schon beim zweiten, wichtigen Kriterium angekommen. Die Reifen für ein Rad gibt es nämlich nicht nur in “normal”, sondern in unzähligen Variationen: Sie können schlank sein und nur ein flaches Profil aufweisen, sie können aber auch dick sein und ein starkes Profil haben. Dem Freizeitfahrer mag jetzt noch egal sein, welchen Reifen er denn für sein Rad wählt. Der Profisportler aber weiß: Hier kommt es auf den Zweck an. Breite und dicke Reifen sind zum Beispiel hervorragend geeignet, wenn man gern im Gelände unterwegs ist. Das dicke Gummi wird nicht so schnell beschädigt und man hat auf rutschigen Flächen einen besseren Halt. Dummerweise sind solche Reifen auch sehr schwer und damit für den Rennsport beispielsweise gar nicht geeignet. Hier kommt es schließlich auf jedes Gramm an. Hier wählt man deshalb eher schlanke und leichte Reifen. Mit denen spürt man auch die Straßenverhältnisse besser, es versteht sich aber wohl von selbst, dass man mit einer solchen Bereifung nicht durchs Gelände fahren sollte. Dafür sind die Reifen zu glatt.