Barcelona, die zweitgrösste Stadt in Spanien, hat einen riesigen Trend aufgegriffen und vorbildlich umgesetzt. Angesichts hoher Fahrraddiebstähle und überfüllten Fahrradwegen in der Stadt wurde schon vor einigen Jahren begonnen, an einer Lösung zu arbeiten, wie Menschen gemeinsam Fahrräder nutzen können, die anschliessend diebstahlsicher verwahrt werden.

flickr Bild Bicing @ Barcelona By Pelódia
Dadurch wurde ein System umgesetzt, das vorbildhaft sein kann für alle Metropolen. An nahezu jeder 2. Strassenecke und besonders an grossen Strassen wie der Avinguda Diagonal, der Avinguda Parallel und dem Passeig di Gracia steht eine spezielle Station, an der zahlreiche Fahrräder angeschlossen sind. Diese sind so gut konzipiert, dass ein Diebstahl nur sehr schwer möglich ist. Jeder der im sogenannten „Bicing“-System angemeldet ist, kann an diesen Stationen unter Eingabe seiner ID ein Fahrrad ausleihen. Die Jahresgebühr liegt bei knapp 30 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Kauf eines eigenen Fahrrads. Wer das Fahrrad für längere Touren ausleiht, zahlt extra. So ist gewährleistet, dass die Fahrräder nicht zu lange genutzt werden und in den Stationen fehlen. Auch Touristen in Barcelona können theoretisch Fahrräder ausleihen, jedoch lohnt es sich für diese auf Grund der Jahresgebühr und notwendigen Formalitäten nur bei längerem Aufenthalt, da die zentralen Sehenswürdigkeiten wie die Sagrada Familie, das Camp Nou, das Gotische Viertel und der Hafen Barcelonas leicht mit der Metro oder Touristenbussen erreichbar sind.
Für jeden Fahrradfahrer in Barcelona ein paar Tipps: Wer mit dem eigenen Rad unterwegs ist: Am besten immer ins Hotel bzw. die Ferienwohnung Barcelona mitnehmen. Selbst angeschlossen sind hochwertige Fahrräder schnell gelöscht. Das Zentrum Barcelonas um den Placa Catalunya, die Ramblas und das Gotische Viertel sind zum Fahrrad fahren nur schwer geeignet, da stets viele Menschen dort unterwegs sind und die Fahrradwege hier nicht so gut sind. Viel besser ist die lange Promenada am Strand von Barcelona. An Palmen vorbei und mit Blick aufs Meer kann man hier ganz entspannt seine Touren machen. Abschliessend: Wer aus Barcelona nur ein bisschen herausfährt, findet zu allen Seiten tolle Natur, hügelige Landschaften und schöne
Radfahren steht als Hobby bei Jung und Alt sowie Groß und Klein hoch im Kurs, zudem gehört es zu den wohl schönsten Nebensachen der Welt bei denen man die Natur bestens erkunden kann kombiniert mit Bewegung an der frischen Luft. Radfahren gehört auch zu den guten und vor allem schonendsten Methoden Gewicht zu verlieren. Aber auch als Fortbewegungsmittel ist das zwei-rädrige – Drahtgestell nicht mehr wegzudenken.
Abnehmen dank Drahtesel
Wenn Sie das Radfahren aber mit einer Diät kombinieren oder einfach Gewicht verlieren möchten haben Sie sich auch sicherlich schon einmal gefragt was für einen Kalorienverbrauch Sie bei dieser Sportart haben. Wie bei allen anderen
Sportarten auch kann man auch beim Radfahren keinen Kalorienverbrauch verallgemeinern, dies kommt auf viele verschiedene Faktoren an. Soviel sei jedoch gewiss: Je nach Geschwindigkeit und Gelände ist ein sehr hoher Kalorienverbrauch möglich und das bei zeitgleicher Schonung Ihrer Gelenke. Grundsätzlich gilt auch: Je mehr Muskeln beansprucht werden, und das sind entgegen aller Vermutungen lange nicht nur die Beinmuskeln, desto mehr Kalorien wird Ihr Körper verbrennen.
So purzeln die Kalorien
Am meisten Kalorien verbrauchen Sie wenn Sie im Rennrad-Stil unterwegs sind. Das heißt wenn beispielsweise ein durchschnittlich trainierter Mann oder eine durchschnittlich trainierte Frau mit etwa 60 Kilogramm eine Stunde lang mit etwa 30 Kilometern pro Stunde Radsport betreibt, verbrennt dieser oder diese um die 1000 Kalorien. Wenn dieser ebenfalls durchschnittlich trainierte Mensch lediglich zum Vergnügen mit etwa 20 Kilometer pro Stunde durch die Gegend radelt, dann sind es laut Kalorienverbrauchsrechner nur 250 Kalorien, die sie verbrauchen. Wenn Sie mit Ihrem Mountainbike im Gelände unterwegs sind verbrennt mein bei gleicher Belastung etwa um 30 Kalorien mehr als bei einem Alltags-Drahtesel.
Gründe die für den Radsport sprechen
Außer dem sehr hohen möglichen Kalorienverbrauch hat der Radsport aber noch wesentlich mehr Vorteile, die diese zeitlose Trendsportart definitiv befürworten. Auch wer nämlich nicht trainiert, kann das Radfahren sehr gut in den Alltag integrieren, und so zumindest ein paar Kalorien verbrauchen. Außerdem kommt es beim Radfahren, im Gegensatz zu anderen Sportarten wie Walken oder Laufen, nicht zu Impulsbelastung an Sprunggelenken und er Muskulatur. Da die Erholungszeit des Körpers relativ kurz ist, ist es also auch problemlos möglich an mehreren Tagen hintereinander, wenn nicht sogar täglich Rad zu fahren. Wenn Sie sich also durchringen können pro Tag eine 30-minütige Ausfahrt mit Ihrem Fahrrad zu unternehmen und dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 20 Kilometern pro Stunde haben, dann verbrennen Sie in der Woche rund 1750 Kalorien nur mit dem Radsport – frische Luft und Naturerlebnis gibt’s zum Nulltarif inklusive dazu.
Fahrrad fahren ist eine Volksbewegung in Deutschland. Immer mehr Menschen besitzen ein Fahrrad und die gesundheitsfördernden Aspekte des Radfahrens sind wissenschaftlich belegt. Zudem macht es Spaß alleine, mit Freunden oder der Familie durch die Landschaften zu fahren, den Wind zu spüren und die frische Luft zu genießen.
Das regelmäßige Fahrrad fahren wirkt sich positiv auf die körperliche Fitness aus. Die sanften Bewegungen auf dem Rad schonen die Gelenke und doch werden die Muskeln trainiert, insbesondere in den Beinen. Auch das Reaktionsvermögen und der Gleichgewichtssinn werden zudem ausgiebig trainiert. Wer auch bei Wind und Wetter auf das Rad steigt, härtet sich gegen Krankheiten ab und ist so weniger anfällig für die alljährlichen Grippewellen.
Regelmäßiges Fahrrad fahren lässt sich sehr einfach praktizieren, indem man beispielsweise täglich mit dem Rad zur Arbeit fährt, die Kinder zum Kindergarten oder zur Schule bringt oder das Auto stehen lässt und stattdessen mit dem Zweirad zum Einkaufen fährt. Fast jeden Weg der Kurzstrecke kann man mit dem Fahrrad zurücklegen. Moderne Schutzkleidung lässt zudem auch das Fahrrad fahren am Abend oder bei schlechter Witterung zu. Kleine Körbe oder Kindersitze lassen das Rad zum “Kleintransporter” werden.
Fahrrad fahren ist somit zum einen als Transportmittel sehr gut geeignet. Es ist ein günstiges Vehikel um den Alltag zu bewältigen. Andererseits ist es ein tolles Sportgerät, mit dem man insbesondere im Ausdauerbereich sehr gut trainieren kann. Egal ob man sich einer Radsportgruppe anschließt und so zu festen Terminen in der Gruppe radelt oder alleine “Kilometer frisst” – für ein gutes Fitnesslevel ist es unabdingbar, dass man regelmäßig trainiert und so eine stabile Kondition aufbaut. Mit einem durchdachten Plan aus Trainings- und Ruhezeiten kann man die erwünschten Trainingseffekte noch steigern und die körperliche Fitness erheblich verbessern. Fahrrad fahren eignet sich insbesondere um Gewicht zu verlieren bzw. das Wunschgewicht zu halten. Das Rad sollte somit in jeden Fitness- und Diätplan aufgenommen werden. Durch Intervalltraining lassen sich bereits nach kurzer Zeit messbare Erfolge verzeichnen, die wiederum Ansporn für mehr Trainingsfleiß sind.
Letztlich muss jeder Radbegeisterte für sich die Entscheidung treffen wie er oder sie das Fahrrad fahren in den eigenen Alltag einbauen kann. Schon das „Nach Hause Fahrrad fahren“ nach der Arbeit entspannt und man lässt sprichwörtlich den Stress des Tages hinter sich. Bereits diese kurzen Strecken tragen zum Aufbau und Erhalt der eigenen Fitness bei. In Kombination mit längeren Radtouren am Wochenende oder einem Fahrrad-Urlaub lässt sich ein ausgewogener, fitter Lebensstil erreichen, der zum Einen Spaß macht und zum Anderen die Transportkosten des Alltags deutlich reduziert.
Integriert man daneben das Fahrrad fahren ganz selbstverständlich in das eigene Leben, spornt dies auch Familie und Freunde an. Denn die positiven Effekte der regelmäßigen körperlichen Betätigung sind offensichtlich. Auch kann man Kindern ein wunderbares Vorbild sein. Verzichtet man als Elternteil auf das Auto und gewöhnt die Kinder von jungen Jahren an das Fahrrad als normales Transportmittel werden auch sie diese Verhaltensweise ganz automatisch übernehmen. Man legt somit nicht nur den Grundstein für die eigene körperliche Fitness sondern schafft auch ein körperbewusstes Denken und Handeln in der Generation der Kinder.